weitere Berichte über die Tätigkeiten der TJBHV

 

Aktivitäten

 

Jahreshauptversammlung der TJBHV gemeinsam mit dem BHV in Görwihl 2011

Am 20.03. tagte die TJBHV, traditionell mit dem Dachverband BHV, zur Jahreshauptversammlung in Görwihl.

Werner Winterhalter konnte auf ein sehr aktives Jahr zurückblicken. Sehr erfreut zeigte er sich über die sehr engagierte Präsentationsgruppe, die sich aus Jugendlichen aus unterschiedlichen Vereinen zusammensetzte. Die Jugendlichen tanzten verstärkt im Markgräflerland, wo die Heimattage 2010 stattfanden. Die TJBHV nahm an mehreren Veranstaltungen teil: Baden-Württemberg-Tag, Kinder- und Jugendtrachtenfest der DTJ, Heimattage. Die TJBHV bedankte sich bei jedem einzelnen Jugendlichen für sein Engagement mit einem T-Shirt, welches mit dem Logo der TJBHV bedruckt ist. Außerdem dankte Werner Winterhalter den Musikanten, allen voran Thomas Volk, die sämtliche Auftritte musikalisch begleiteten.

Außerhalb der Aktivitäten im Markgräflerland standen die traditionellen Aktivitäten im Jahresprogramm: Das Kindertanzfest in Bernau, Trinationales Kindertanzfest „Abenteuer Heimat“ im Steinwasenpark, Teilnahme am Schwarzwalderlebnistag im Europapark, Zeltlager in Höchenschwand, Kanufreizeit „Abenteuer Wasser“, Jugendleiterseminar in Neustadt-Rudenberg, Kindertanzlehrgang in Görwihl.

Auch der Ausblick auf 2011 durfte nicht fehlen. Die Einladungen zu diversen Veranstaltungen, wie auch eine Terminübersicht wurden den einzelnen Vereinen zugeschickt. Auch auf unserer Homepage (www.tjbhv.de) unter „Termine“ bzw. „Downloads“ sind diese zu finden.

 

Jahrestagung der TJBW 2011

Die TJBHV nahm in diesem Jahr verstärkt an der Jahrestagung der TJBW teil. Einige Jugendliche nutzten die Gelegenheit, die Zwetschgenstadt näher kennen zu lernen. Gemeinsam mit Jugendlichen des Bodenseegau und des Südwestgau übten diese Tänze ein, welche beim Baden-Württemberg-Tag in Bühl präsentiert wurden.

Eine solche Jahrestagung gibt den Jugendlichen außerdem die Möglichkeit „Hinter die Kulissen“ zu blicken und das komplexe System das hinter der Trachtenjugend im Bund steht näher kennen zu lernen. Schließlich fließen doch einige Zuschüsse von der Trachtenjugend Baden-Württemberg in den Topf der TJBHV. Diese können genutzt werden, um das vielfältige Programm alljährlich bunt zu gestalten und den Jugendlichen eine Vielzahl an Erfahrungen und Erlebnissen bieten.

 

„Abenteuer Heimat“ im Steinwasenpark 2011

Auch in diesem Jahr war das „Abenteuer Heimat“ im Steinwasenpark ein gelungenes Ereignis. Die TJBHV, allen voran Werner Winterhalter organisierte die Veranstaltung gemeinsam mit dem Steinwasenpark. Verantwortlicher vom Park war Wolfgang Seger.

10 Vereine konnten nach der offiziellen Begrüßung ihr Können auf der Außenbühne unter Beweis stellen. Ein buntes Bild vieler verschiedener Trachten bot sich den Besuchern. Die einzelnen Aufritte wurden begleitet durch vier eifrige Musikanten aus Schallstadt, Oberried und Kappel. Natürlich kam auch der Fahrspaß nicht zu kurz. Jedes Kind in Tracht bekam die Gelegenheit die Fahrgeschäfte des Parks kostenlos zu nutzen.

Bevor es zum gemeinsamen Abschlussbild kam präsentierten sich die 230 Teilnehmer mit einem kleinen Umzug durch den Park.

Über den ganzen Tag hatten die Besucher des Parks außerdem die Gelegenheit Handwerkern über die Schultern zu schauen, wie diese traditionelles Handwerk ausführten: Die Herstellung von Butter, Schindelherstellung und das Flechten von Stroh.

 

Baden-Württemberg-Tag in Bühl 2011

Bei hochsommerlichen Temperaturen präsentierte sich die TJBW beim „Markt der Möglichkeiten“ in Bühl. Neben diversen Tourismusangeboten präsentierte sich die gemischte Tanzgruppe auf der Bühne des Stadtgartens mit einem kleinen Programm, das mehrfach wiederholt wurde. Die Verantwortung dazu oblag in diesem Jahr der Trachtenjugend des „Bund Heimat und Volkseben“. Ein besonderes Bild bot sich, als Kultusministerin Marion Schik, wie auch Oberbürgermeister Hans Striebel sich unter die Gruppe mischten und eifrig mittanzten. 

Eine außergewöhnliche Erfahrung konnte die gemischte Gruppe der TJBW machen als sie die Tanzschuhe gegen Rollstühle eintauschte. „Nicht ganz einfach“ lautete das Resümee nachdem die Jugendlichen gegen eine Rollstuhlfahrer-Baskettballmannschaft ein Spiel absolvierte. 

Am Infostand konnten die Besucher sich am Glücksrad versuchen und nette kleine Preise gewinnen.

  

Kanufreizeit Abenteuer Wasser (TJBHV) 2011

Am Freitag, den 05.08.2011 trafen wir uns ab ca. 17.00 Uhr im Rastatter Freizeitparadies. Die Überraschung war groß! Ein wunderschöner Badesee mit Sandstrand, Liegewiesen, Spiel-, Sport- und modernste Sanitäranlagen sollten für die nächsten Tage unser Domizil sein. Jetzt hieß es nur noch den Zeltplatz finden unter 400 Dauer- und Touristenstellplätzen. Wir hatten Glück. Gleich ganz vorne leuchtete uns schon das 1. große weiße Zelt entgegen. Das war vielleicht ein freudiges „Begrüßungshallo“ bei schönstem Sonnenschein, der 19 Teilnehmer und dem Organisationsteam: Werner Winterhalter, Stefan Hess und Klaus Ritter. Leider konnte Andrea Schafbuch (ORGA) aus „Besonderen Umständen“ nicht teilnehmen. Ruck-zuck waren die restlichen 3 Zelte aufgebaut. Das ORGA- Team hatte an alles gedacht! Feldbetten, Kühlschränke, Geschirr, Koch- und Grillstätten und vieles mehr. Tja und nach getaner Arbeit gab`s gegrillte Würstchen, Salate und gemütliches Beisammenhocken im und um`s Zelt herum.

Samstag nach einem leckeren Frühstück ging`s endlich los zur 1. Kanutour.  Um 10.30 Uhr trafen wir uns in Auenheim (Nähe Kehl) mit Stefan Hess und Reiner Kimmig, welche schon morgens um 5.30 Uhr losfuhren, um die Kanus in Riegel zu besorgen. Tja und schon beim Einsteigen in die Kanus wussten wir, dass dies eine sehr wackelige Angelegenheit werden würde. Alle „Mann“ waren trocken an Bord und nun paddelten wir unter Führung von Thomas Morgentaler auf den Rheinauen nach Freistett. Wir paddelten durch beeindruckende, teils urwüchsige Landschaften. Blau- und grün leuchtende Libellen kreuzten unseren Weg. Viele Schwaneneltern beobachteten uns angriffslustig, um ihre Brut zu schützen. Wir mussten uns oft sehr klein machen, um unter umgestürzten Baumstämmen weiterzukommen. Viele andere Hindernisse mussten gemeistert werden. Dann wurden aus den erst vorsichtigen Paddlern lauter kentersüchtige Piraten. Es wurde gespritzt, gekreischt und gelacht. Hungrig und müde vom kraftraubenden „in die Boote steigen“, wurden wir von Werner und Waltraud Morgentaler auf der Wegstrecke aus dem Wasser gefischt. Ein grandios hergerichtetes Vesper am Ufer des Altrheinarmes (mitten in der Pampa!) wurde uns kredenzt. Wurst und Käse vom Feinsten, Obst, frische Brötchen aller Arten und Getränke ließen uns wieder Kraft tanken. Ein ganz besonderes Dankeschön auf diesem Wege für die Familie Morgentaler von allen Teilnehmern für dieses gelungene Engagement. Gestärkt und frohen Mutes paddelten wir noch bis Freistett. Wieder am Campingplatz angekommen gab es die nächste Überraschung! Martha Köppel hatte für die gesamte Mannschaft leckeres Gulasch mit Spätzle gekocht. Und ab jetzt regnete es. Satt und müde ließen wir den Tag ausklingen.

Am Sonntag hingen dicke Wolken am Himmel. So beschloss das ORGA- Team mit uns nach Ba.-Baden zu fahren, um zu Bowlen. Es war klasse, wie die Kugeln rollten und abzuräumen versuchten, was nur möglich. Danach kehrten wir im Mc. Donald ein. Den restlichen Tag verbrachten wir dann im Freizeitparadies bei schönstem Wetter. Leckere Maultaschen, frische Salate und Mirabellen aus Martha`s Garten erfreuten unsere Gaumen.

Am Montag entschlossen wir uns, trotz wechselhaftem Wetter, die nächste Tour zu wagen.  Von Plittersdorf aus fuhren wir den Rhein runter und hatten noch Rückenwind von ca. 50 km/St. Uns war allen mulmig zumute, denn jedes Kanu brauchte heute einen guten Steuermann. Entgegenkommende Kähne und Schiffe mussten beachtet werden. Der nachfolgende Wellengang und kleinere Strudel, welche die Kanus zum Kentern bringen konnten, mussten mit Geschick und Konzentration überpaddelt werden. Außerdem mussten wir die Einmündung zum Goldkanal finden und einfahren. Gegenstrom und Wind raubten uns die Kräfte. Aber wir schafften es alle trocken bis zum Jachthafen. Dort legten wir an. Die gute Seele Martha hatte schon unser Vesper gerichtet. Schwarze Wolken, starke Windböen und Regen zwangen uns die Tour abzubrechen. Mit starkem Kaffee,  heißem Kaba und mitgebrachtem, selbstgebackenem Kuchen, versüßten wir uns den Nachmittag in den Zelten.

Ja, und nun war er schon da unser Abreisetag. 7.30 Uhr gab es Frühstück und bis 10.00 Uhr waren schon alle 4 Zelte abgebaut und wir waren startklar. Auch an diesem Tag war Aprilwetter und wir beschlossen noch gemeinsam Minigolf in Muggensturm zu spielen. Ja, das war lustig! Hauptsache noch nicht trennen! Danach ging es in die Pizzeria. Das Essen war köstlich. Und danach hieß es doch: „Abschied nehmen“! Der Trennungsschmerz war bei manch einem groß. Wir haben miteinander „Abenteuer pur“ erlebt, haben uns kennen und mögen gelernt und gute Teamarbeit geleistet. Ich muss schon sagen, ich bin stolz unserer Jugend gegenüber und dankbar den Helfern Martha und Günther Köppel, Familie Morgentaler, dem ORGA-Team und der TJBHV, welche uns das Erlebnis „Abenteuer Wasser“ ermöglicht hat.

 

Uschi Haberstroh, Altglashütten

 

 

aktualisiert 28.01.2012